Kaufpreis
Der vertragliche Preis ohne Erwerbsnebenkosten. Geplante Modernisierung und sofort notwendige Reparaturen sollten separat erfasst werden.
Ordnen Sie Kaufpreis, Erwerbsnebenkosten, Jahreskaltmiete und laufende nicht umlagefähige Kosten ein.

Der Immobilienrendite-Rechner stellt Jahreskaltmiete und laufende Kosten einem vereinfachten Kapitaleinsatz gegenüber. Die Bruttorendite ermöglicht einen schnellen Vergleich, während die vereinfachte Nettorendite Erwerbsnebenkosten und nicht umlagefähige Jahreskosten ergänzt. Beide Kennzahlen beschreiben das Objekt vor Finanzierung und Steuern.
Eine Kaufentscheidung benötigt zusätzlich Cashflow, Zins und Tilgung, Rücklagen, Zustand, Leerstandsrisiko, Verwaltung, rechtliche Unterlagen und mehrere Szenarien. Eine rechnerisch hohe Rendite kann auf höheren Aufwand oder ein größeres Standort- und Objektrisiko hinweisen. Prüfen Sie deshalb immer, warum ein Wert vom lokalen Markt abweicht.
Ändern Sie die Werte und berechnen Sie Ihr Szenario.
Vereinfachte Orientierung ohne Finanzierung, Steuern, Rücklagen, Leerstand, Wertentwicklung und individuelle Nebenkosten. Keine Investitionsempfehlung.
Verwenden Sie belegbare Objektangaben und trennen Sie Ist-Werte von Schätzungen.
Der vertragliche Preis ohne Erwerbsnebenkosten. Geplante Modernisierung und sofort notwendige Reparaturen sollten separat erfasst werden.
Ein prozentualer Sammelwert für Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Vermittlung. Die konkrete Höhe ist fallabhängig.
Die vertraglich geschuldete Nettokaltmiete eines normalen Jahres. Leerstand, Mietausfall oder noch nicht vereinbarte Erhöhungen nicht als sicher behandeln.
Kosten, die wirtschaftlich beim Eigentümer bleiben, etwa bestimmte Verwaltungs- und Instandhaltungsanteile. Objektunterlagen sind maßgeblich.
Für die Bruttorendite teilt der Rechner die Jahreskaltmiete durch den Kaufpreis und multipliziert mit 100. Für die vereinfachte Nettorendite werden zuerst die eingegebenen nicht umlagefähigen Jahreskosten von der Kaltmiete abgezogen. Dieser Jahresüberschuss wird durch Kaufpreis plus Erwerbsnebenkosten geteilt.
Die Nettokennzahl bleibt bewusst vereinfacht. Sie enthält keine individuelle Finanzierung, Tilgung, Steuern, Abschreibung, größere Modernisierung, konkrete Rücklagen, Verkaufskosten oder Wertentwicklung. Auch zeitlicher Leerstand wird nur berücksichtigt, wenn Sie die Miete oder Kosten entsprechend vorsichtig ansetzen.
Objektrendite betrachtet die wirtschaftliche Leistung der Immobilie unabhängig von der persönlichen Finanzierung. Cashflow zeigt, welcher Betrag nach laufenden Einnahmen, Ausgaben und Kreditrate tatsächlich übrig bleibt. Eigenkapitalrendite bezieht den Überschuss auf eigenes eingesetztes Kapital und kann durch Fremdfinanzierung steigen oder bei ungünstiger Entwicklung stark fallen.
Vergleichen Sie Kennzahlen nicht, wenn Zähler und Nenner unterschiedlich definiert sind. Dokumentieren Sie deshalb immer, ob Nebenkosten, Rücklagen, Leerstand, Finanzierung und Steuern enthalten sind. Eine transparente, vorsichtige Rechnung ist für die Entscheidung wertvoller als ein hoher, aber unvollständiger Prozentwert.
Rechnen Sie zuerst mit aktueller Vertragsmiete und belegbaren Kosten. Ergänzen Sie anschließend ein vorsichtiges Szenario mit zeitweisem Leerstand, höheren nicht umlagefähigen Ausgaben und einer zusätzlichen Instandhaltung. In einem Finanzierungsszenario kommen Rate, Anschlusszins und Restschuld hinzu.
Prüfen Sie, ob ausreichende Liquidität für Reparaturen, Mietausfall und unerwartete Sonderumlagen bleibt. Planen Sie mögliche Wertsteigerungen nicht als sichere Rettung eines schwachen laufenden Cashflows. Ein Objekt sollte auch dann tragbar sein, wenn Verkauf oder Mieterhöhung später als gehofft möglich sind.
Benötigt werden je nach Objekt unter anderem Mietvertrag, Betriebskostenabrechnungen, Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnung, Rücklagenstand, Protokolle, Teilungserklärung, Grundbuch, Energieinformationen und technische Unterlagen. Vergleichen Sie Angaben des Exposés mit diesen Dokumenten und der tatsächlichen Besichtigung.
Die Jahreskaltmiete wird durch den Kaufpreis geteilt und mit 100 multipliziert. Erwerbsnebenkosten und laufende Ausgaben bleiben bei dieser ersten Kennzahl unberücksichtigt.
Der Rechner zieht die eingegebenen nicht umlagefähigen Jahreskosten von der Kaltmiete ab und bezieht das Ergebnis auf Kaufpreis plus prozentuale Erwerbsnebenkosten.
Unter anderem Finanzierung, Steuern, individuelle Modernisierung, Rücklagen, konkreter Leerstand, Verwaltung, Verkaufskosten und mögliche Sonderumlagen werden nicht vollständig modelliert.
Eine pauschale Zielzahl ist nicht seriös. Rendite muss zu Lage, Zustand, Finanzierung, Aufwand, Liquidität und Risiko passen und mit realistischen Alternativen verglichen werden.
Prüfen Sie veränderliche Konditionen und Daten am Entscheidungstag in den aktuellen Originalveröffentlichungen.