Startkapital
Bereits investierbares Vermögen zu Beginn. Eine separat benötigte Notfallreserve sollte nicht als langfristig gebundenes Startkapital gezählt werden.
Modellieren Sie, wie Startkapital, monatliche Sparrate, Renditeannahme und Zielvermögen zusammenwirken.
Der Rechner beantwortet eine klar begrenzte Frage: Wie lange würde es unter gleichbleibenden Modellannahmen dauern, bis ein festgelegtes Zielvermögen erreicht ist? Er verbindet Startkapital, monatliche Einzahlung und eine konstante jährliche Rendite. Das Ergebnis ist eine mathematische Orientierung, keine Vorhersage für Kapitalmärkte.
Finanzielle Freiheit ist mehr als eine Vermögenssumme. Entscheidend sind spätere Ausgaben, Inflation, Steuern, Kosten, sichere Renten oder andere Einnahmen und die Entnahmestrategie. Nutzen Sie das Ergebnis deshalb als Ausgangspunkt für mehrere Szenarien und nicht als persönlichen Anlageplan.
Ändern Sie die Werte und berechnen Sie Ihr Szenario.
Vereinfachte Modellrechnung mit monatlicher Verzinsung, ohne Steuern, Kosten und Inflation. Keine Renditeprognose oder Anlageberatung.
Ändern Sie jeweils einen Wert, um seine Wirkung nachvollziehen zu können.
Bereits investierbares Vermögen zu Beginn. Eine separat benötigte Notfallreserve sollte nicht als langfristig gebundenes Startkapital gezählt werden.
Der regelmäßig am Monatsende investierte Betrag. Prüfen Sie, ob er auch bei höheren Ausgaben oder geringerem Einkommen tragbar bleibt.
Eine frei gewählte Rechengröße. Leiten Sie sie aus der späteren Versorgungslücke ab, statt eine runde Zahl ohne Ausgabenbezug zu verwenden.
Eine konstante Modellrendite vor Steuern, Kosten und Inflation. Rechnen Sie zusätzlich mit niedrigeren und zeitweise negativen Entwicklungen.
Die jährliche Renditeannahme wird auf Monate umgerechnet. Das vorhandene Kapital wird monatlich modellhaft verzinst und die Sparrate jeweils hinzugerechnet, bis das Zielvermögen erreicht ist. Dadurch wird der Zinseszinseffekt sichtbar. Das Modell unterstellt eine gleichmäßige Entwicklung, obwohl reale Märkte schwanken.
Nicht enthalten sind Inflation, Steuern, Produkt- und Transaktionskosten, Änderungen der Sparrate, Entnahmen und Ausfallzeiten. Auch die Reihenfolge guter und schlechter Börsenjahre fehlt. Besonders kurz vor einer Entnahme kann diese Reihenfolge entscheidend sein. Der Rechner darf daher nicht als Garantie oder individuelle Anlageempfehlung gelesen werden.
Starten Sie mit einem vorsichtigen Szenario aus niedrigerer Rendite und einer Sparrate, die auch in angespannten Monaten realistisch ist. Ergänzen Sie ein mittleres Szenario und ein Belastungsszenario mit Sparpausen oder höherem Zielvermögen. Vergleichen Sie nicht nur die Dauer, sondern auch, welche Annahme Sie tatsächlich beeinflussen können.
Sparrate, Kosten und Zeit sind meist besser steuerbar als Marktrenditen. Erhöhen Sie Annahmen deshalb nicht, um ein gewünschtes Datum zu erreichen. Wenn das Ziel in einem konservativen Szenario zu weit entfernt ist, prüfen Sie Ausgaben, Einkommen, Zielhöhe und Zeithorizont – nicht ein unrealistisch hohes Renditeversprechen.
Übersetzen Sie das Zielvermögen in eine jährliche Versorgungslücke und testen Sie, wie Inflation sowie mögliche sichere Einnahmen wirken. Prüfen Sie anschließend, welche Verlustphasen Sie finanziell und emotional tragen könnten. Ein Plan ist nur robust, wenn Sie ihn auch bei deutlichen Schwankungen fortführen können.
Dokumentieren Sie Eingaben, Datum und Grund Ihrer Annahmen. Aktualisieren Sie die Rechnung jährlich oder nach größeren Änderungen bei Einkommen, Familie, Ausgaben oder Rentenansprüchen. Kurzfristige Marktbewegungen allein sind kein guter Grund, den gesamten Plan neu auszurichten.
Er schätzt, wie viele Jahre ein gewähltes Startkapital und regelmäßige monatliche Sparraten bei einer konstanten Renditeannahme benötigen, um ein Zielvermögen zu erreichen.
Nutzen Sie mehrere vorsichtige Annahmen statt eines optimistischen Einzelwerts. Die Eingabe ist keine Prognose und reale Jahresrenditen verlaufen nicht gleichmäßig.
Nein. Das Basismodell rechnet ohne Inflation, Steuern und Produktkosten. Diese Faktoren müssen bei der Interpretation und in zusätzlichen Szenarien berücksichtigt werden.
Nein. Ob ein Vermögen ausreicht, hängt von Ausgaben, Entnahmedauer, sicheren Einnahmen, Inflation, Kosten, Steuern und der Renditereihenfolge ab.
Prüfen Sie veränderliche Konditionen und Daten am Entscheidungstag in den aktuellen Originalveröffentlichungen.